Köln,
05
Dezember
2017
|
15:47
Europe/Amsterdam

Kommunen im Rheinischen Revier gestalten Strukturwandel gemeinsam mit RWE Power

RWE Power engagiert sich finanziell im Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler

RWE Power ist seit Jahrzehnten verlässlicher Partner des Rheinischen Braunkohlenreviers. Dazu gehört, dass sich das Unternehmen inhaltlich und finanziell in Projekten und Zweckverbänden engagiert, um den Strukturwandel aktiv mitzugestalten.

Eine gemeinsam erarbeitete Vereinbarung, die die Zusammenarbeit von RWE Power mit den Kommunen Mönchengladbach, Erkelenz, Jüchen und Titz im Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler regelt, liegt den Bürgermeistern aktuell zur Unterschrift vor. RWE Power geht davon aus, dass die Vereinbarung noch im Laufe dieser Woche von den Kommunen des Zweckverbands veröffentlicht wird.

Michael Eyll-Vetter, Leiter der Tagebauentwicklung der RWE Power: „Die strukturelle Entwicklung im Rheinischen Revier hängt unmittelbar mit der Braunkohlenindustrie zusammen. Da ist es selbstverständlich, dass wir uns in die Suche nach Lösungen einbringen. Dies tun wir seit Jahren in enger Abstimmung mit den beteiligten Kommunen. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kommunen ist eine Chance für die Region.“

Vorwürfe aus den Medien, wonach sich RWE Power über Absprachen mit den Mitgliedskommunen des Zweckverbands heimlich Einfluss sichern wolle, weist das Unternehmen zurück. Dass RWE Power sich im künftigen Zweckverband finanziell engagiert, wurde bereits am 20. November 2017 im Amtsblatt der Bezirksregierung Köln öffentlich gemacht.

Der Zweckverband Tagebaufolge(n)landschaft Garzweiler steht in der Tradition früherer Kooperationen zwischen Kommunen und RWE Power. Dazu gehören zum Beispiel:

  • das „Forum :terra nova“ am Tagebau Hambach, das mit finanzieller Unterstützung der RWE Power errichtet wurde,

  • der als „Speedway“ bekannte Freizeit-Radweg zwischen Elsdorf und Niederaußem, der in Zusammenarbeit mit den angrenzenden Kommunen auf der früheren Trasse der Fernbandanlage der RWE Power errichtet wurde und

  • die Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH, die mit finanzieller und fachlicher Unterstützung durch RWE Nutzungskonzepte für die rund um den künftigen Indesee entstehende Landschaft erarbeitet.

Michael Eyll-Vetter betont: „Es ist für RWE Power eine Frage der Verantwortung, die Kommunen bei der Gestaltung des Strukturwandels nicht allein zu lassen. Hier engagieren wir uns über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus. Das ist für uns gelebte Partnerschaft im Revier.“